Die Pflanzenart Ackerschachtelhalm gehört zur Gruppe der Schachtelhalme, deren lateinischer Name Equisetopsida lautet. Er ist auch unter anderen Bezeichnungen bekannt, wie Zinnkraut, Acker-Zinnkraut, Katzenwedel, Pferdeschwanz, Pfannebutzer, Scheuerkraut oder Schaftheu. Verwendet wird er beispielsweise in der Kosmetik, wo Extrakte das Bindegewebe stärken, die Haut straffen und die Durchblutung fördern sollen, aber auch zur Entzündungshemmung wird er eingesetzt, sowie gegen fettiges Haar. Auch Sportler haben die Wirkung des Ackerschachtelhalms erkannt, da er Sehnen und Bänder stärkt. Die Fähigkeiten dieser Pflanze sind bereits seit dem Altertum bekannt, wo er als Erzeuger von Kieselsäure beliebt war und zum Blut stillen eingesetzt wurde. Als Heilpflanze wurde er durch Sebastian Kneipp wieder entdeckt, der ihn zur Förderung der Wundheilung verwendete und als Mittel gegen Rheuma und Gicht einsetzte. Der Nutzen des Ackerschachtelhalms führte schließlich auch dazu, dass er in Deutschland versuchsweise feldmäßig angebaut wird. In Japan ist dies schon lange Brauch, da er dort regulär als Gemüse angepflanzt wird.