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Baumärkte sind großflächige Warenhäuser, die sich darauf spezialisiert haben, Material für Heimwerker zu verkaufen. Im Hausbau und Ausbaubereich, im Hobby- und Freizeitsegment rollt seit vielen Jahren eine do-it-yourself-Welle. Früher bekam man dafür die verschiedenen Werkzeuge, Nägel und Schrauben beim Eisenwarenhändler, Farben und Tapeten im Farbenfachgeschäft und Baustoffe beim Baustoffhändler. Dadurch waren die Wege oft lang, bis man alles zusammen hatte, heute erhält man im Bau- und Heimwerkermarkt alles aus einer Hand. Um bei zunehmender Konkurrenz im Wettbewerb nicht unterzugehen wurden, im Laufe der Zeit, in den großen Baumärkten immer weitere Sortmiente aufgenommen. So stellen heute nur noch zu 2/3 ihrer Verkaufsfläche Baustoffe, Werkzeuge Fliesen, Tapeten etc. Der Rest beherbergt Gartencenter, Zooabteilung, Bastel- und Dekorationsartikel, teilweise Lebensmittel und Tiernahrung, oftmals vor allem Berufsbekleidung für Bauarbeiter und Handwerker, Fahrräder, Autozubehör, Spielzeug, Geschirr, Unterhaltungselektronik bis hin zu Möbeln. Zudem kann man in vielen Baumärkten Geräte ausleihen, die man für Hausbau, Renovierung oder Gartengestaltung braucht, deren Anschaffung für den einmaligen Gebrauch aber oft zu kostpielig ist. Das Konzept der Baumärkte kommt übrigens aus den USA wo derartige Märkte als „Homecenter“ bezeichnet werden und zur sogenannten „DIY“, also „Do it yourself“-
Branche gehören. |