Ob als Geschenk zu jedweden Anlass, als Schmuck für die Braut oder als Anstecksträußchen fürs Revers, ob als stilvoller Blickfang, der jeden Raum schmückt oder als Trost und Aufheiterung am Krankenbett, ein Blumenstrauß ist aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken. Die Gebinde fanden ursprünglich bereits bei den alten Ägyptern, später bei den Römern und Griechen als Opfer- und Grabbeigaben Verwendung, ein Brauch, der im Zerimoniell der Grabpflege bis heute erhalten geblieben ist. Die Straußbinder kennen verschiedene Bindetechniken: vom Blütenkopf an Blütenkopf gebundenen Bouquet über langstielige Sträuße bis zum Marienstrauß aus vier verschiedenfärbigen Blumen, der vor allem als Altarschmuck verwendet wurde. Durch die Blumensymbolik, abhängig von Sorte und Farbe der Blüten, kann, wer es durch die Blume sagen will, mit einem Blumenstrauß nonverbal Botschaften übermitteln, Gefühle ausdrücken und jedenfalls Freude bringen.