Creatin oder auch Kreatin leitet sich vom griechischen „kreas“, also „Fleisch“ ab. Bei Wirbeltieren versorgt Kreatin als organische Säure unter anderem die Muskeln mit Energie. Eugène Chevreul hat die Existenz von Kreatin 1832 als Bestandteil der Fleischbrühe entdeckt und auch der deutsche Chemiker Justus von Liebig wies 1847 das Vorkommen im Fleisch von Säugetieren nach. Aber auch diejenigen, die sich mit Sportlernahrung schon auseinandergesetzt haben, werden schon auf Kreatin gestoßen sein, denn Kreatinsupplementierung ist im Sport immer wieder dort ein Thema, wo Schnellkraft, Ausdauer und Muskelaufbau gefördert werden sollen. Dies trifft auf viele Sportarten zu, sowohl Gewichtheben und Bodybuilding, aber auch Marathonlaufen. Eine weitere Besonderheit von Kreatin ist aber auch, dass die Erholungsphasen nach intensiver Anstrengung kürzer werden, was das Trainingsvolumen steigern lässt. Allerdings sollte in der Dosierung nicht übertrieben und die empfohlenen Werte eingehalten werden. Wird die Kreatinsupplementierung beendet, dann reduziert sich das Muskelvolumen nach ungefähr 4 Wochen wieder.
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