Wer fit ist, ist gesund. Das ist zwar nicht immer richtig, aber fit zu sein trägt mit Sicherheit dazu bei, das körperliche und geistige Wohlbefinden zu stärken. Fitness hat nicht mit reinem Krafttraining oder Bodybuilding zu tun. Vielmehr ist sie eine
Balance aus regelmässiger körperlicher Betätigung und sinnvoller nährstoffreicher und balasstoffreicher Ernährung. Die Fitnessbewegung begann eigentlich schon Ende des 19-ten Jahrhundert, in der bürgerlichen Lebensreform-Bewegung. Es galt sich vom Vereinssport zu trennen und sich, damals vor allem an der frischen Luft, zu bewegen.
Fitness wurde als Ausgleich zur zunehmend industrialisierten Umwelt verstanden.
Im Nationalsozialismus wurden Sport und Fitness als Mittel missbraucht einen „arischen“ Idealkörper zu modellieren. Nach dieser Zeit verlor der Fitnessgedanke an Zugkraft. Erst in den 60-Jahren kam die Fitness-Welle aus den USA zu uns zurück und entwickelte sich in den 80iger Jahren zu einem regelrechten Boom. Überall findet man heute Fitness-Studios mit den verschiedenesten Geräten und Trainingsmöglichkeiten. Es gibt Trainingsgeräte für die Kräftigung von Armen, Beinen, Bauch, Rücken und Po. Das Training heute ist aber mehr als reines Kraft-, Ausdauer-, Koordinations- oder Konditionstraining. Prinzipiell ist jede gesunde sportliche Aktivität eine Form von Fitnesstraining, dazu zählt auch schon das Vermeiden von Aufzügen und Rolltreppen im Alltag.