Das fotografische Papier ist ein lichtempfindlich beschichtetes Material im klassischen Sinne. Zumeist bildet die Unterlage dazu Papier, worauf die Herstellung von schwarzweißen oder farbigen Aufsichtsbildern auf optisch-fotochemischem Wege erfolgt. Das schwarzweiße Fotopapier wird in verschiedenen Gradationen oder Härtestufen produziert. Der Trivialname für das Fotopapier mit wandelbarem Kontrastverhalten ist Gradationswandel-Papier, das je nach Farbe, mit der das Papier belichtet wird, eine weichere oder härtere Gradation erreicht.
Das farbliche Fotopapier unterscheidet sich von Schwarzweißpapieren durch die Art der lichtempfindlichen Schicht. Von oben nach unten, ist auf dem Farbpapier je eine blau-, grün – und rotempfindliche Schicht vorhanden. Die Komplementärfarben ermöglichen andere Farben wie Gelb oder dergleichen. Aus diesem Grund ist die Herstellung auch aufwendiger. Die Basis für den Werkstoff, der als Fotopapier verwendet wird, ist eine Schicht aus Bariumsulfat, das sogenannte Barytpapier. Jenes wurde 1866 von Martinez-Sanchez und J. Laurant in Madrid entwickelt und ermöglicht es Bilder von Urlaubstagen oder sonstigen speziellen oder alltäglichen Ereignissen in Farbe zu bringen.
:-(
Leider wurden keine Suchergebnisse zu Fotopapier gefunden.