Kinder sind Menschen in einer bestimmten Lebensphase, nämlich der Kindheit. Juristisch betrachtet ist ein Kind jemand der das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. Das definiert jedenfalls die Kinderrechtskonvention der UNO so. Nach deutschem Recht ist ein Kind, wer noch nicht 14 Jahre alt ist. Zwischen dem 14. und dem 18. Lebensjahr gilt man als Jugendlicher. Dennoch haben die Eltern die Erziehungspflicht bis zum 18. Lebensjahr , weil Jugendlicher bis dahin gesetzlich als Kind gilt. Vor dem Gesetz endet die Schuldunfähigkeit bei Kindern mit dem vollendeten 14. Lebensjahr. Kinder durchlaufen nach der Entwicklungspsychologie verschiedene Lebens- und Entwicklungsphasen. Als Neugeborenes gilt man bis zu seinem 28. Lebenstag, bis zum Ende des 1. Lebensjahres ist man ein Säugling, danach bis man 3 Jahre alt ist, wird man als Klein kind bezeichnet. Die frühe Kindheit dauert bis zum 6.Lebensjahr, dann folgt die mittlere bis zum 10. Lebensjahr und die späte Kindheit bis zum 14.Lebensjahr. Danach folgt die sogenannte Adoleszenz, das Übergangsstadium von der Kindheit über die Pubertät bis hin zum vollen Erwachsensein. Das ist die Phase in der man biologisch gesehen schon ein Erwachsener, aber emotional und sozial noch nicht vollends gereift ist. In Deutschland gab es, laut Statistischem Bundesamt im Jahre 2007 knapp 14 Millionen
Kinder unter 18 Jahren.