Das Kochen ist ein wichtiger Prozess in der Zubereitung von Speisen. Der Begriff Kochen leitet sich ab vom Lateinischen coquere, was mit kochen, sieden oder reifen übersetzt werden kann. Derjenige, der das Kochen hauptberuflich ausübt, wird als Koch bezeichnet. Beim Kochen wird eine Flüssigkeit, meist Wasser so lange erhitzt, bis der Siedepunkt erreicht ist. Dann kocht die Flüssigkeit und die Lebensmittel, die gekocht werden sollen, werden dazu gegeben. Dadurch werden verschiedene chemische Reaktionen in Gang gesetzt. Zum einen wird das Zellgewebe gelockert, Fette verflüssigen sich und die Eiweiße gerinnen. Das Bindegewebe gelatiniert und die Stärke verkleistert. Außerdem werden Mineralstoffe freigesetzt und Geschmacksstoffe gebildet. Das alles macht Fleisch und Früchte leichter verdaulich und angenehmer im Genuss. Ein weiterer positiver Randeffekt ist, dass das Kochen sterilisierend und konservierend wirkt. Die Erfindung des Kochens war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung des Menschen, da es ihn in seinem weiteren Weg maßgeblich beeinflusst hat.