Ein Kondom dient der Empfängnisverhütung und/oder dem Schutz gegen sexuell übertragbare Krankheiten. Es besteht meist aus vulkanisiertem Kautschuk und wird vom Mann oder auch der Frau vor dem Geschlechtsverkehr über den errigierten Penis gestreift. Die ersten Kondome waren nicht sehr wirkungsvoll gegen unerwünschte Schwangerschaften, da sie aus gewebtem Stoff und damit durchlässig waren. Die ersten Kondome die wirklich schützten waren aus Schafsdärmen oder anderen tierischen Membranen. Schon Casanova soll sie benutzt haben. Revolutioniert wurde die Herstellung der Kondome 1839 als Charles Goodyear, den Namen kennen wir heute eher aus der Autoreifenindustrie, die Vulkanisierung des Kautschuk entdeckte. Damit war esmöglich Gummi herzustellen, das wasser-, wärme- und und kältefest war. 1855 kam dann das erste Gummikondom auf den Markt, das damals noch 2 Millimeter dick war. Ab 1930 wurde Latex als Material benutzt. Inzwischen bieten viele Hersteller Kondome in den verschiedensten Variationen aus unterschiedlichsten Materialien an. Kondome sind individuellen Bedürfnissen entsprechend in verschiedenen Größen, Stärken, Farben, Formen und Strukturen und in verschiedenen Geschmackssorten für Oralverkehr sowie mit besonderen Oberflächenstrukturen zur Stimulation und Steigerung der Lust erhältlich.