Der Begriff „nail“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „Nagel“, aber auch „Fingernagel“. Im Deutschen hat sich der Begriff durch das Aufkommen von Nagelstudios auch bereits eingebürgert. Hier spricht man beispielsweise oft vom „Naildesign“, wenn es um die Verschönerung von Fingernägeln geht oder auch von „Nail-Art“. Künstliche Fingernägel können aus Acryl oder Gel gefertigt werden. In manchen Fällen wird auch noch Fiberglas verwendet, was aber seltener geworden ist. Bei den Acrylnägeln handelt es sich um ein Pulver-Flüssigkeit System, das heißt dass hier mit einem Zweikomponentenacryl, einer Flüssigkeit und einem feinen Acrylpulver gearbeitet wird. Werden die Bestandteile gemischt, härten sie aus und bleiben auch besonders hart, was ein dünnes Gestalten des Kunstnagels möglich macht. Bei den Gelnägeln wird ein UV-reaktives Acrylgel verwendet. Dieses härtet dann unter UV-Licht innerhalb von 1 bis 2 Minuten aus. Gelnägel eignen sich auch besonders für Nail-Art, da hier in das noch flüssige Gel viele verschiedene Verzierungen eingesetzt werden können.