Schon die alten Ägypter kannten Parfüm. Sie opferten Gemische aus Öl und Aromastoffen den Göttern und gaben sie den Toten auf die Reise mit. Später nutzten sie sie, um ihren Körpern einen angenehmen Duft zu geben, der ihre Schönheitsideale unterstützen sollte. Ein Parfüm setzt sich aus etwa 80 % Alkohol, destilliertem Wasser und darin gelösten Essenzen zusammen. Das können ätherische Öle aus natürlicher Herkunft von Pflanzen oder Tieren aber auch synthetisch hergestellte Duftstoffe sein. Für die Produktion von Parfüms gibt es etwa 200 natürliche Essenzen und ca. 2000 synthetische Duftstoffe. 30 bis 80 davon werden für eine Parfümkomposition zusammengestellt. Jedes Parfüm besteht aus drei Noten: Der Kopfnote, die unmittelbar nach dem Auftragen wahrzunehmen ist, der Herznote die in den Stunden nach dem Verfliegen der Kopfnote hervortritt und den eigentlichen Duft freisetzt sowie der Basisnote, die als letzter Teil des Duftablaufs, die langhaftenden Bestandteile enthält. Parfüms kann man lange lagern, wenn man sie in einem dunklen, kühlen Raum aufbewahrt.
Falsch gelagert kann sich der Duft sehr unangenehm verändern.