Der Reifen ist Teil eines Rades, dass zum Übertragen der Drehkraft als Abrollfläche dient. Ein Reifen kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. So werden auch Radkränze und Überzüge von Rädern eines Zuges ebenso als Reifen bezeichnet, obschon sie aus speziellem Stahl bestehen und nicht aus einem Gummigemisch. Den Reifen, den man bei heutigen Vehikeln aller Art kennt (Autoreifen, Fahrwerkreifen eines Flugzeuges, Nutzfahrzeugreifen), wurde Mitte des 19. Jahrhunderts von Charles Goodyear prinzipiell begründet (Vulkanisierung von Gummi) und von Robert William Thomson erstmals praktisch bei Fahrrädern eingesetzt. Jedoch erst John Dunlop und die Gebrüder Michelin konnten den Reifen erfolgreich für Fahrräder und Automobile vermarkten. Die meisten, heutigen Reifen werden aus speziellen Gummimischungen hergestellt und mit einer besonderen Profilierung versehen, um die Haftung zu erhöhen.