Uhren sind Instrumente mit denen die Zeit gemessen und angezeigt wird. Die erste Uhren gab es bereits im alten Ägypten, als Schattenuhr und Wasseruhr. Ab 900 n. Chr. gab es dann Kerzenuhren, auf denen Markierungen angebracht waren, die die abgelaufene Zeit anzeigten.
Die ersten mechanischen Uhren gab es im 13. Jahrhundert. Zu dieser Zeit waren Uhren allerdings noch Luxusgüter, die sich kaum jemand leisten konnte. Das Uhrmacherhandwerk war sozusagen noch ein Kunstwerk. Über die Jahrhunderte wurde das Uhrmacherhandwerk immer weiter verfeinert und es wurden immer neue Möglichkeiten gefunden die Präzision der Zeitmessung zu verbessern. Neben mechanischen Uhren mit Pendel oder Schwingrädchen gibt es auch elektrische Uhren bei denen die Schwingungen eines Quarzes als Schwingsystem genutzt wird oder Atomuhren, bei denen die Schwingungen durch Atome oder Moleküle verursacht werden. Neben Uhren mit zeigern gibt es heute auch Uhren mit digitaler Anzeige. Hier werden farbige Dioden für die LED-Anzeige oder Flüssigkristalle bei der LCD- Anzeige verwendet.
Die Zeiteinheit einer Sekunde ist seit 1967 genormt und richtet sich nach den Mikrowellen-Schwingungen der Cäsium-Strahlung. Darauf bauen unsere Atomuhren, nach denen sich auch unsere Funkuhren richten, auf.